Vor 20 Jahren wurde die erste Tafel in Deutschland – die Berliner – gegründet. Heute sind 914 Tafeln Mitglied im Bundesverband, in denen sich rd. 50.000 Helfer Woche für Woche für ihre Kunden einsetzen. Heute sind 914 Tafeln Mitglied im Bundesverband, in denen sich rd. 50.000 Helfer Woche für Woche für ihre Kunden einsetzen.

In Ahrensbök hat sich eine Gruppe engagierter Bürger zusammengefunden, die dort für ca. 300 bedürftige Haushalte eine Tafel gründen wollen. Sieht man auf die Landkarte, wäre das eigentlich nicht erforderlich, denn die bereits bestehenden Tafeln in Bad Schwartau, Bad Segeberg und Eutin liegen nicht weit entfernt – aber die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht gerade günstig. Da auch die Nachbartafeln mit einer Neugründung einverstanden sind, dürften wir also bald die 59. Tafel in Schleswig-Holstein/Hamburg (vier davon in Hamburg) begrüßen können. Reinhold Pevestorf, bis 2012 Ländervertreter bei uns im Norden und danach auch noch als Logistikbeauftragter für uns Tafeln tätig, hat angekündigt, sich von diesem Posten zurückzuziehen. Die Überleitung auf seinen Nachfolger

Olf Leder, Oldenburger Tafel und stellvertretender Ländervertreter, ist zum Jahreswechsel geplant. In seinen Aufgabenbereich gehört die Verteilung von großen Lebensmittelspenden.

Die 2009 gegründete Tafelstiftung Schleswig-Holstein/Hamburg unterstützt die örtlichen Tafeln durch die Übernahme von Schulungskosten, insbesondere in den Bereichen Hygiene und Fahrertraining. Außerdem trägt sie die Transportkosten für die Anlieferung von Großspenden an ein Zentrallager in Schleswig-Holstein. Zurzeit wird ein Internetauftritt erstellt. Erfreulich – die finanzielle Hilfe für die Tafeln durch das LIDL-Pfandspendenprojekt wird noch weiter laufen. Hier können Anträge auf Förderung von Maßnahmen auf den Gebieten Kinder/Jugendliche, Senioren/Kranke/Behinderte, Hygiene und Nachhaltigkeit gestellt werden; ähnlich sieht es jetzt bei der Aktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“ aus. Die eingehenden Spendengelder werden entsprechend der Anzahl der Tafeln in den einzelnen Bundesländern aufgeteilt, die dann Förderanträge stellen können.

Frank Hildebrandt

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