Die Kieler Tafel hat – mit ihrem großen Depot, vier Fahrzeugen, sieben Ausgabestellen, den vielen Helfern – längst die Dimension eines mittelständischen Betriebes erreicht. 177.593,77 € haben wir im Jahre 2014 ausgeben müssen, um ihn am Laufen zu halten. Gut 30.000 € mehr als im Jahr zuvor.

Die größten Brocken:

63.000 € Raum- und Energiekosten und 33.600 € für den Betrieb unseres Fuhrparks. Mit rund 9.000 € schlugen Büro- und Kommunikationsmittel zu Buche, rund 3.200 € Versicherungen und Gebühren.

Unsere Einnahmen

insgesamt 166.306,62 € (ca. 11.000 € mehr als im Vorjahr), verdanken wir Mitgliedern und Förderern, Spendern und – nicht zuletzt – unseren Kunden. Privatspender und Institutionen überwiesen uns 90.597,11 € (knapp 25.000 € mehr als Vorjahr), Mitglieder und Förderer gut 16.000 €.

Und die sogenannten Tütengelder (jeder Kunde zahlt pro Einkauf 1 €, Großfamilien ab 5 Personen das Doppelte) machten im letzten Jahr wieder gut  50.000 € aus. Man kann deutlich sehen, wie wichtig diese Spende unserer Kunden zur Sicherung unserer Arbeit ist.

Insgesamt schlossen wir das Jahr leider mit einem leichten Minus in Höhe von 11.300 € ab.

Unsere Spender

„Und wo kommt das Geld für den Betrieb her?“ werden wir immer wieder von Außenstehenden gefragt. Tatsächlich eine erstaunliche Summe, mit der wir Jahr für Jahr von den verschiedensten Menschen, Firmen, Gruppen oder Stiftungen unterstützt werden. Kleine Summen und auch mal mehrere Tausender auf einen Schlag. Regelmäßig oder einmalig. Mal zielgerichtet („für die Büroausstattung“), mal nach Belieben zu verwenden. Es wäre unfair hier einige Namen zu nennen. Manche Spende aber prägt sich ein, weil sie so ungewöhnlich ist.

So die 3.000 €, die die Mitarbeiter der Firma Stryker als Prämie von ihrer Konzernleitung erhalten hatten und die sie an uns weitergaben. Oder der Malermeister, der uns nun schon zum wiederholten Male mit Müllsäcken im Wert von mehreren tausend Euro versorgte. Oder die junge Frau, die mit mehreren schweren Taschen plötzlich im Depot stand. Sie hatte für unsere Kunden eingekauft.

Wie schön, dass es so viele Menschen  sind, die uns unterstützen und  damit unsere Arbeit mittragen!

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